IGAplus-Herbsttagung am Mittwoch, 24. Oktober 2018


Tagungsthema:

Das Management des Übergangsmanagements


Referent:

Wolfgang Wirth, Leiter des Kriminologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen


Tagungsort:

Strafanstalt Witzwil (SBB-Haltestelle Ins)


Programm:

09.00 Uhr     Ankommen, Café und Gipfeli
09.20 Uhr     Begrüssung durch Lucia Lanz und Hans-Rudolf Schwarz
09.30 Uhr     Tagungsthema: Input 1 von Wolfgang Wirth
12.30 Uhr     Mittagessen
13.30 Uhr     Tagungsthema: Input 2 von Wolfgang Wirth
15.45 Uhr     Feedback, Informationen
16.00 Uhr     Ende der Herbsttagung
16.45 Uhr     Fakultative Führung durch die JVA Witzwil

Die Tagung ist für Mitglieder kostenlos und wird durch IGAplus finanziert.


Zum Tagungsinhalt:
(Wolfgang Wirth)

Die Diskussion um das Übergangsmanagement im und nach dem Strafvollzug hat Konjunktur. Klar ist, dass die ersten Monate nach der Entlassung eine Hochrisikozeit für den Rückfall (ehemaliger) Gefangener darstellen. Weniger klar ist, dass die Gestaltung der Übergänge aus der Haftstrafe in ein straffreies Leben mehr verlangt, als die klassische Entlassungsvorbereitung leisten kann. Oft gefordert wird gleichwohl, dass die fallbezogene Vernetzung individueller Eingliederungshilfen um eine fallübergreifende Zusammenarbeit mit vollzugsexternen Akteuren zu ergänzen ist. Zu selten wird dabei aber deutlich, wie eine solche Kooperation nachhaltig gesichert werden kann. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden theoretische Begründungs- und praktische Entscheidungshilfen zur Entwicklung eines evidenzbasierten Übergangsmanagements zu liefern, das die Rückfallrisiken von Strafgefangenen durch die Steigerung ihrer Eingliederungschancen senkt. Methodisch geschieht dies durch einen Mix aus Informationsvermittlung, Themenfokussierung via Televoting und Gruppendiskussionen.

Dabei wird von folgenden Leitfragen ausgegangen:

  • Was ist Übergangsmanagement überhaupt und warum brauchen wir so etwas?
  • Welche (Be-)Handlungsbedarfe sind im Strafvollzug und danach prioritär?
  • Wer muss wann zur bedarfsgerechten, vollzugsübergreifenden Kooperation motiviert werden?
  • Wie können Ergebnisse der (Zusammen-)Arbeit kontrolliert und ihre Qualität gesichert werden?
PDF Tagungsausschreibung

Anmeldung: